“Schon wieder was von der sozialen Heimatpartei!”, dachte sich ein junger Antifaschist zuerst, als er diese Plakate bei einem Welser Einkaufszentrum dokumentierte.

In der Tat kann man zwischen dem FPÖ-Spruch “Heimatliebe statt Marrokanerdiebe” und “Ist der Ali kriminell – in die Heimat, aber schnell!” kaum einen Unterschied auszumachen.
Eigentlich ist die deutsche “soziale Heimatpartei” NPD hier ja fast noch harmloser – mit dem Unterschied, dass die NPD klar als neonazistisch bezeichnet wird!

Bei der gleichen Bushaltestelle klebte auch folgendes Plakat:
“Die Situation in Österreich in Zahlen:
Etwas mehr als 1,5 Millionen Menschen oder rund 18% der Wohnbevölkerung haben einen sog. ‘Migrationshintergrund’. Cirka 900.000 oder 11% der Bewohner der Alpenrepublik gelten auch formell als Ausländer. Laut Statistik Austria sind sie durchschnittlich häufiger arbeitslos und öfter kriminell als Inländer. Ihre Erwerbsquote liegt mit rund 60% deutlich niedriger als jene der Inländer mit etwa 74% (trotz der hohen Zahl heimischer Pensionisten). Im Vergleich mit den Inländern ist der Anteil derer, die nur einen Pflichtschulabschluß haben, doppelt so hoch, bei Türken sind es sogar 68%!
Wie bei den Banken: Die Gewinnen werden privatisiert, die Verluste sozialisiert!”
(Hier stellt sich dann erstmal die logische Frage, was böse Ausländer mit den Gewinnen der Banken zu tun haben sollen.)

Das NPD-Plakat (mit über einem halben Meter Länge) stammt übrigens von Jänner 2011, aus dem Wahlkampf in Frankfurt, Hessen:
http://npd-hessen.de/index.php/menue/63/thema/69/id/2302

Laut einer ersten Recherche kann dieses Plakat aber nicht übers Internet bestellt werden. Es muss also wohl über direkte personelle/logistische Verbindungen die über 500 Kilometer nach Wels transporiert worden sein!

Und was sagte nochmal die Welser Polizei über die Nazi-Szene?
Dass “die rechte Szene in Wels derzeit komplett ruhig ist. Jede Angst ist unbegründet.”

Viele Gründe wieso das nicht so ist finden sich auf:
http://wp.welsgegenrechts.at/2012/03/08/10-marz-1930-stadtplatz-aktiv-werden-gegen-rechts

Ps: Der junge Antifaschist hat es übrigens sehr richtig gemacht:
1. “Soziale Heimatpartei”-Propaghanda fotografisch dokumentieren!
2. Weg damit!
3. welsgegenrechts.at informieren!

Nicht nur am Frauenkampftag müssen wir feststellen wie unerträglich die Zustände sind:
30 teils verurteilte Nazis aus halb Österreich, kündigen am 10.März 20.00 in Wels ein Treffen der Heimatpartei HPÖ, der neuen Nazi-Vernetzung, an – in einem Lokal mitten am Stadtplatz!
(Infos: http://wp.welsgegenrechts.at/2012/03/07)

Wir von Yeah nutzen diese Gelegenheit um alle AntifaschistInnen aufzurufen wieder auf der Straße aktiv zu werden und die Bevölkerung zu alarmieren!

(Wir verteilen diesen Text als Flugblatt und schreiten vor Ort ein bei den rechten Umtrieben in Wels…
Event: http://facebook.com/events/406741696008975)

Gründe gibt es noch genug andere, nicht nur, aber vor allem in Wels:
Gleichzeitig am 10.März feiert die schlagende Welser Burschenschaft Gothia, mit FPOÖ-Chef Haimbuchner als Mitglied, unbehelligt ihr 90. Stiftungsfest. (Bude in der Rainerstr.1)
• ÖVP & FPÖ wollen dazu passend einen “Obergermanen”-Burschenschafter zum Magistratschef machen – der ist ein Vertrauter aus dem blau-schwarzen Korruptionssumpf aus Gorbachs Infrastrukturministerium.
• Die blau-schwarze Gemeinderatsmehrheit hat auch die Aufstockung der Stadtwachedurchgepeitscht.
• Gegen Ludwig Reinthaler und seine Bunten Hitlergrüßer wurden vom Staatsanwalt alle Verfahren eingestellt. Sie verbreiten munter weiter NS-Propaghanda und Gewalt!
• “Die Creme de la creme der Nazi-Szene” arbeitete beim Welser Lokalblatt “WelsImBild”.
• Im Bauernhof des ex-BfJ-Führungskaders Rene Lang in Weißkirchen bei Wels treffen sich nachwievor Kameraden – auch aus halb Deutschland, weil sie hier völlig unbehelligt sind!
• Dem Wirten des Irish Pub wurde erst im Jänner der Kiefer gebrochen und 4 Zähne ausgeschlagen, nur weil er nachwievor keine Nazis (mit SS-Tattoo…) akzeptiert.
Passenderweise hinterließen die Nazis einen Schlüsselbund – mit Anhänger der Welser Heimstätten”genossenschaft”.
• Denn beim 100-Jahr-Fest der Heimstätte konnten sie mit Old School Rascist 18 (Adolf Hitler) T-Shirt unbehelligt dem Aufbau beiwohnen!
• Schließlich wurde im Bereich Vogelweide eine Gedenktafel gegen den Nazi-Mordanschlag 1997 beschmiert und bei der Volkshilfe und in einem von MigrantInnen bewohnten Haus brannte es!
(Und so weiter…)

Was sagt die Polizei dazu?
Dass “die rechte Szene in Wels derzeit komplett ruhig ist. Jede Angst ist unbegründet.”

Es liegt also an uns AntifaschistInnen noch Schlimmeres zu verhindern und eine Alternative zu den Rechten zu bieten!
Dabei dürfen sie sich bei ihren Treffen ruhig gestört fühlen, dann zeigt sich ob es stimmt was die Gothia Wels auf ihrer Homepage behauptet:
“Wir wollen junge Männer die sich nicht vor der Antifa fürchten!”

Führer der “Heimatpartei”, einer NVP-Abspaltung, kündigen für Samstag, den 10. März 2012, einen “Info-Abend” in Wels an! Der genaue Ort wird wie in der Szene üblich noch geheim gehalten, laut einem Welser HPÖ-Aktiven soll es sich aber um ein In-Lokal am Stadtplatz handeln.
Das Parteiprogramm der HPÖ ist bewusst schwammig gehalten, dahinter stehen aber bekannte Neonazis und extrem Rechte:

Veranstalter des „Info-Abends“ ist Mario Wielandner. Der Landesparteiobmann-Stellvertreter von Oberösterreich saß bereits wegen NS-Wiederbetätigung und Körperverletzung im Gefängnis. Geheilt dürfte ihn das nicht haben, auf Facebook drohte er erst am 2. März 2012 den politischen Gegner: “hey ihr schweine !! wir kriegen euch alle …..”. Auf einer rechten Homepage kündigt er am 11. Dezember 2011 an: “dieses system ist zum untergang geweiht und ich werde helfen es zu zerstören”.

Ebenfalls angekündigt hat sich Daniela Aigner, Mitglied des “Bundespartei-Vorstandes”. Auch sie macht aus ihrer Gesinnung keinen Hehl, posiert etwa auf Facebook im T-Shirt mit der Aufschrift “88″ (für “Heil Hitler”). Als “Person, die sie inspiriert” nennt sie den norwegischen Neonazi und verurteilten Mörder Varg Vikernes.

Partei-Führer ist Thomas Ingo Edelmann. Auch er steht offen zu seiner Gesinnung, etwa mit einem T-Shirt mit der Aufschrift “Nationaler Sozialist”.

Ein Antifaschist führt aus: “In der Szene ist Wels ja bekannt, insbesondere der Unwillen der örtlichen Staatsanwaltschaft gegen Neonazis aktiv zu werden. Während die NVP-Führer in Linz verurteilt wurden, erhob man in Wels gegen die Nazi-Liste „Die Bunten“ nicht mal Anklage.”
Als “designierter Landesparteiobmann” wird mit Michael Honetschläger auch ein Welser auf der HPÖ-Homepage genannt.

Insgesamt haben sich bis jetzt rund 30 Neonazis und Rechtsextreme aus Oberösterreich, Salzburg und Wien angekündigt. Im Februar fand schon ein Treffen in Bürmoos (Szbg) statt. Dem Welser Info-Abend sollen weitere in Innsbruck (April),Vorarlberg (April) und Wien bzw. südliches NÖ (Ende März) folgen – verspricht die HPÖ.

Näheres zur Geschichte der HPÖ: Am Anfang (2007) war die Nationale Volkspartei (NVP), deren Führer letzte Woche wegen NS-Wiederbetätigung verurteilt wurde. Die Salzburger Gruppe spaltete sich gleich zu Beginn wieder ab und gründete die Heimatpartei Österreich (HPÖ), die die längste Zeit eine bedeutungslose regionale Gruppe blieb. Nur die Homepage der HPÖ lässt erahnen, dass die Gruppe eigentlich Größeres mit sich vorhätte. Jetzt will die HPÖ das Erbe der NVP antreten.
Dass die NVP nicht unbedingt den Geschmack der Neonazis trifft, war nicht erst seit der Bestellung von Ministerialrat a.D., Dipl.Ing., MMag. Günter Rehak zum neuen Vorsitzenden abzusehen. Die NVP umgab schon von Beginn an der Geruch von Spaltungen, Intrigen, Verdächtigungen und Ausschlüssen.

Wie es aussieht, will die HPÖ konsequent die Linie der NVP fortsetzen. Einen kleinen Vorteil hat die HPÖ gegenüber den Behörden: Ihr Parteiprogramm ist nicht aus Schulungsunterlagen der SS abgeschrieben. Die Positionierung der HPÖ erschließt sich über die handelnden Personen, das “Führungspersonal” (siehe oben).

Wir werden aktiv bleiben gegen die FaschistInnen, auch wenn Mario Wielandner mit der Berichterstattung gar nicht einverstanden ist:
“Ich finde es eine Frechheit das ihr mich auf eurer Seite erwähnt. bzw. Sprung von der Schanzlgasse zur Heimatpartei… Es tut mir leid für euch aber ihr habt verloren und wir werden siegen… Lange genug habt ihr auf eurer Seite Hetze und Lügen verbreitet aber jetzt ist schluss , der Zahltag kommt”

Infos zuerst erschienen auf:
http://kvinfoladenwels.wordpress.com/2012/03/05/rechtsextreme-planen-treffen-in-wels & http://stopptdierechten.at/2012/03/07/wels-die-heimatpartei-in-den-spuren-der-nvp

Auch 2012 gibts zum 8.März einige Aktivitäten:

Der kurz Internationaler Frauentag, Frauenkampftag oder Weltfrauentag genannte Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden wird weltweit am 8. März gefeiert. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.

Ab 14.00 gibt es am Stadtplatz in Wels einen Infotisch mit Flyern, einem Transpi, um PassantInnen mit einzubeziehen und natürlich Möglichkeiten zum diskutieren.
http://facebook.com/events/120629998066655

Um 17.00 findet im Infoladen Wels ein thematisch passender Filmabend statt. Gezeigt wird der Film “Itty Bitty Titty Committee”:
Die lesbische High-School-Absolventin Anna bekommt keinen Studienplatz auf dem College. Sie hat einen Job als Empfangsdame bei einem Unternehmen, welches sich mit kosmetischer Chirurgie beschäftigt. Anna empfindet ihre Arbeit als perspektiv- und sinnlos. Sie ist frustriert, weil sie nicht besonders große Brüste hat und sie von ihrer Geliebten verlassen wurde, während Annas Schwester in Kürze heiraten soll. Anna macht in einer Nacht mit Sadie Bekanntschaft, die der radikalfeministischen
Gruppe Clits in Action (CIA) angehört. Sie verliebt sich in Sadie, macht bei den Aktionen der Gruppe mit und beginnt eine Affäre mit Sadie. Innerhalb der Gruppe kommt es zu Spannungen.
Trailer dazu (auf englisch): http://youtube.com/watch?v=GpQSJjK_ENg

Ab 19:30 Diskussion zu Geschlechtergerechtigkeit… in der MKH-Fabrik
http://facebook.com/events/364160220281560

Auch am 101. internationalen Frauenkampftag gibt es noch viel zu diskutieren – in diesem Fall zum Kulturbereich und was uns sonst noch so einfällt!

Also schaun wir, dass wir gemeinsam in die MKH-Fabrik finden, deswegen ist der Treffpunkt für alle die noch nie dort waren die Bäckerei Stöbich am Grünbachplatz!
(Das Event des MKH selbst für die Diskussion: http://facebook.com/events/178108165638321)

Sonntag, 11.März 14:00 im Didf-Lokal in der Freiung, Plobergerstr. 7:
Arbeiterinnen-Fest zum internationalen Frauenkampftag

http://facebook.com/events/402560519761272

“Wir müssen Sorge tragen, dass der Frauentag nicht nur eine glänzende Demonstration für die politische Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts, sondern darüber hinaus der Ausdruck einer Rebellion gegen den Kapitalismus, eine leidenschaftliche Kampfansage all den reaktionären Maßnahmen der Besitzenden und ihrer willfähigen Dienerschaft, der Regierung ist.” Clara Zetkin.

Nicht zum ersten Mal gibt es in Wels ein Arbeiterinnen-Fest:
Das Programm wird organisiert von den Didf-Frauen – alle solidarischen KollegInnen & GenossInnen sind herzlich eingeladen!

fragen sich wohl viele, die derart üble Hetze vom ihm erhalten: Da soll das “deutsche Reich wiedererstehen” – und der Aufruf zur Ausweisung richtet sich an “raum-, wesens- und kulturfremde Ausländer in Deutschland, inbesondere an Türken, Muslime und Negroide”.

Tatsächlich ist es fraglich wie lang es Justiz, “Verfassungsschutz” und Polizei noch gelingt Reinthaler vor jeglicher Verfolgung zu bewahren. Schließlich hat das Verfassungsgericht schon 2010 festgestellt, dass Reinthaler und seine “Bürgerliste” wegen Wiederbetätigung zurecht von der Wahl ausgeschlossen wurden: http://wp.welsgegenrechts.at/2010/03/05
(Denn welsgegenrechts.at hat bewiesen, wo Reinthaler und seine “bunten” Hitlergrüßer wirklich stehen: http://wp.welsgegenrechts.at/2010/02/10)
Frelich hat die Welser Staatsanwaltschaft alle NS-Anklagen fallen gelassen!

Auch waren “Silvia Sonnenschein” und “Adolf Brutter” aus dem “bunten” Dunstkreis erst kürzlich in ihrer Facebook-Gruppe wieder sehr offen:
Sie meinen: “eigentlich müssten wir mauthausen wieder aufmachen”
Und bei einer anderen Diskussion: “Wels ist nicht mehr sicher… weist was adolf…ich wär dafür das wieder ein kleiner hitler kommt der würd sie alle ausräuchern diese schweine”“bin deiner meinung mann muss aussortieren aber vollgas”“ja das wäre hier in wels schon sehr, sehr dringend notwendig und in koits glei mitschickn”. (Screenshots weiter unten)

Aber wie die SJ Wels recherchieren konnte, betätigt sich auch Reinthaler selbst eifrig wieder:
So schickt “der wissenschaftliche Leiter Ludwig Reinthaler” des “Dokumentationszentrum” mit dem Betreff “Ausweisung aus Deutschland!” Emails an seinen Verteiler aus. “mit herzlichem 77″ schließt er bevor es dann im Anhang zur Sache geht.

Das Pdf im Original: 058_Ausweisung_aus_Deutschland (1).pdf

Es stellt sich also die Frage: Wann wird Reinthaler, von wem, gestoppt?
Denn auch in Facebook vertreibt er ungehindert Links auf Seiten, die das Abtreibungrecht mit dem Holocaust vergleichen!

Interessant auch ein Auszug aus den mail-adressen, von denen Reinthaler offenbar glaubt, dass sie seinen NSchwachsinn noch beachten könnten:
c.strassl@wt1.at, redaktion@dieaula.at, Dr. Martin Graf 3pr@parlament.gv.at, michael.fleischhacker@diepresse.com, Helmut.Hoffmann@welsimbild.at, holger.apfel@slt.sachsen.de, e.famler@nachrichten.at, f.mueller@nachrichten.at, redaktion@zurzeit.at, Susanne.winter@yahoo.de, 1809.tirol@gmail.com, chronik@volksblatt.at

Mehr zur “I mog Wels nimma” Facebook-Gruppe:
Wenn krankhafte RassistInnen über zuviel Freizeit verfügen (vermutlich haben ihnen Ausländer den Arbeitsplatz weg genommen!) gründen sie häufig facebook-Gruppen, wo sie sich gemeinsam in ihrem Wahn suhlen können.
Ein besonders ekelhaftes Exemplar dieser Gattung stellt die „I mog Wels nimma!“-Gruppe dar. Hier werden die Grenzen der szene-üblichen Heulerei in Richtung offener Nazi-Propaganda überschritten; das ganze auch noch öffentlich.
Anbei zwei Kostproben; die Mitleid erregende Rechtschreibung ist natürlich im Original (die meisten Faschos besitzen ja nur rudimentäre Kenntnisse der deutschen Sprache…):

Soweit Silvia und Ludwig, die bekanntermaßen beide kurz vorm Verhungern stehen.
Update: Auch nachdem Silvia wegen dieser Aussage angeschrieben wurde, hat sie nur korregiert: “eigentlich müssten wir m…. auf machen ;-)

Ein anderer sinniger Dialog entspannt sich rund um einen Überfall in Wels:

Tja, und wie man weiß: Schlägst du mal auf den braunen Sumpf, springt dir immer auch eine blaue Kröte entgegen:
Administrator von „I mog Wels nimma!“ ist ein gewisser Erwin Gunacker, Unternehmer und FPÖ-Fraktionsobmann sowie Gemeinderat in Krenglbach bei Wels.

Text zur Facebook-Gruppe aus:
http://kvinfoladenwels.wordpress.com/2012/02/17/neues-aus-der-braunzone/
http://stopptdierechten.at/2012/02/21/wels-%E2%80%9Eaussortieren-aber-vollgas%E2%80%9C

Der schon monatelange Postenschacher rund um den neuen Welser Magistratsdirekor ist auch aus antifaschistischer Sicht brisant, denn Blau-schwarz will offenbar einen deutschnationalen schlagenden Burschenschafter durchsetzen!
Die SJ Wels und der Infoladen haben dazu Texte veröffentlicht.

Doch zuerst ein Appell aus dem “öö. Antifa-Netzwerk-Info”:
“Für die zahlreichen Organisationen der Zivilgesellschaft in Wels ist es allerhöchste Zeit, aufzuwachen und in einem breiten Bündnis den Kampf gegen die drohende blau-schwarze Machtübernahme zu beginnen – aus demokratisch-antifaschistischen Motiven und auch weil sich unschwer vorhersagen lässt wie die Finanzierung fortschrittlicher Kultur-, Sozial-, Integrations- und Entwicklungsprojekte unter einem FPÖ-Bürgermeister aussehen würde.
Aktionen nach der Wahl kommen mit Sicherheit zu spät.”

• Linkes Plenum zum Thema Blau-Schwarz am 5. Februar um 16:00 bei der Didf, Plobergerstr. 7 Wels: http://facebook.com/events/246356092105710
• Demo gegen den “Burschenbundball” am 11. Februar 18:00, Hauptplatz Linz:
http://wp.welsgegenrechts.at/2012/01/30

PA: FPÖVP-Wels Burschenschafter-Kandidat stoppen!
Utl.: SJ an SPÖ: Nur Demokratie im Magistrat ist Ausweg aus blauschwarzem Postenschacher beim Magistratsdirektor! (…)

“Es besteht also die Befürchtung, dass es demnächst unter der FPÖ im Magistrat so ‘geschmiert’ laufen soll, wie unter Grasser und co.”, so der SJ-Vorsitzende,
“In Richtung ÖVP muss man fragen: Wieso forcieren sie einen Deutschnationalen, während sogar ÖVP-Chef Spindelegger auf Distanz zu den ‘neuen Juden’ vom WKR-Ball geht!”

(…) darf die SPÖ nicht immer weiter nach rechts abdriften. Hierzu die SJ: “Mit Forderungen wie ‘Für eine Polizeiinspektion im Stadtteil Noitzmühle’, verstärkt man leider das irreale rassistische Gefühl von vielen, dass ‘Ausländerviertel’ ein ‘Sicherheitsproblem’ sind. Davon kann unglücklicherweise nur die FPÖ profitieren!”

Der weitere Text der Presseaussendung und alle Links zum Thema auf Homepage der SJ Wels: http://roteswels.at/?p=1588
Die Infos zum blau-schwarzen Kandidaten stammen aus folgendem Artikel:

Ein „Obergermane“ als Welser Magistratsdirektor?

“…die Corpsstudenten, die unter dem Schutze der akademischen Immunität einen Prügelterror ohnegleichen etablierten und bei jeder politischen Aktion auf Ruf und Pfiff militärisch organisiert aufmarschierten.
Zu so genannten ›Burschenschaften‹ gruppiert, zerschmissenen Gesichts, versoffen und brutal, beherrschten sie die Aula… mit harten, schweren Stöcken bewaffnet…; unablässig provozierend, hieben sie bald auf die slawischen, bald auf die jüdischen, bald auf die katholischen, die italienischen Studenten ein und trieben die Wehrlosen aus der Universität”

(Stefan Zweig über die deutschnationalen Burschenschafter)

Wels sucht einen neuen Magistratsdirektor. Nachdem ÖVP und FPÖ, die im Stadtsenat über die Mehrheit verfügen, alle für die SPÖ erträglichen KandidatInnen abgelehnt hatten, lohnt es sich einen Blick auf den gemeinsamen Favoriten der blau-schwarzen Allianz zu werfen: Peter Georg Franzmayr.
Der Sohn des Schwanenstädter FP-Stadtparteiobmanns hat schon eine feine Karriere hinter sich: Als in den Jahren der schwarz-blauen Bundesregierung sich eine wahre Amterlschwemme über deutschnationale und rechtsextreme Burschenschafter ergoss, war Franzmayr zur Stelle, dem Vernehmen nach mit wechselnden Aufgaben:

• Als “Leiter des Büros des Bundesministeriums für Justiz” laut Aktivenverzeichnis der Akademischen Burschenschaft Oberösterreicher Germanen zu Wien, November 2002.
• “In Hubert Gorbachs Kabinett gehören die Korporierten (…) Peter Franzmayer zum Vertrautenkreis. Von dort dürften die letzteren (…) nun auf beamtete Spitzenposten wechseln.”
http://profil.at/articles/0447/560/98462/fpoe-hieb
• “Zuerst im Kabinett Gorbach, später Leiter der extra geschaffenen neuen Sektion „Straße-Luft“ im Verkehrsministerium.”
http://falter.at/web/print/detail.php?id=347

Die meisten seiner ehemaligen Chefs aus der Zeit blauer Regierungsbeteiligung beschäftigen heute keine Mitarbeiter mehr, sondern vor allem die Gerichte – und so sieht sich auch Franzmayr nach einer neuen Betätigung um: In Wels, als Bewerber für die Aufgabe des Magistratsdirektors.

Eins zu erwähnen, hat er in seinem Bewerbungsschreiben vergessen: Seine Zugehörigkeit zu den „Oberösterreicher Germanen in Wien“, einer deutschnationalen, schlagenden Studentenverbindung. „Ehre, Freiheit, Vaterland“ ist deren Motto: Welches Vaterland gemeint ist, ist allerdings unklar.
Das „Colourband“ sowie das Bändchen auf den Kappen der Burschis ist nämlich schwarz-weiß-rot gehalten. Zuletzt fand diese Farbkombination im deutschsprachigen Raum Verwendung als „Reichsfarben“ des NS-Regimes! („Reichsflaggengesetz“ vom 15. September 1935)
Dieses Faktum ist den studierten Germanen im Übrigen durchaus bekannt.
http://obergermanen.at/ueber_uns/schwarz_rot_gold_

Die österreichische Fahne ist bei diesem „nationalen“ Verein nirgends zu finden. Auch mit dem Wort „Österreich“ allein scheint sich der Germanen-Bund schon schwer zu tun, man lässt es gerne weg. So heißt die Homepage schlicht www.obergermanen.at und auch auf Facebook sind sie schlicht die „Obergermanen und Freunde“.

Wie „obergermanisch“ es demnächst am Welser Magistrat zugehen wird, liegt nun vor allem daran, ob die ÖVP zu Einsicht und Vernunft gelangt, und sich nicht mehr als Steigbügelhalter der Rechtsrechten geriert.

Text übernommen von: http://kvinfoladenwels.wordpress.com/2012/01/29/ein-%E2%80%9Eobergermane-als-welser-magistratsdirektor

Ps: Extra-Info von http://roteswels.at/?p=1588
Die “Obergermanen” sind übrigens auch bei der “Burschenschaftlichen Gemeinschaft”, der extrem rechte Verband innerhalb der ohnehin rechten “Deutschen Burschenschaft”. Die “BG” kämpft dafür, dass nur deutschstämmige – also “Arier” – in Burschenschaften aktiv sein dürfen!
http://www.burschenschaftliche-gemeinschaft.de/kontakt/bg-mitgliedsbuende.html
http://fr-online.de/politik/der-burschenputsch,1472596,8660694.html

Die “Welser Initiative gegen Faschismus” lädt nach der äußerst erfolgreichen Premiere 2011 mit Ute Bock im Soundtheatre erneut ein zum “Politischen Aschermittwoch”:

Eröffnung der Ausstellung “Der Eichmann-Prozess”

Mittwoch, 22. Februar 2012 19:00
Fachhochschule OÖ Campus Wels,
Stelzhamerstraße 23, 1. Obergeschoss.

Zur Ausstellungseröffnung liest Wolf Dorner Texte zum Thema

Adolf Eichmann organisierte die Deportation von Millionen Juden in die Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Nach dem Krieg versteckte er sich in Argentinien. 1960 wurde er von MossadAgenten nach Israel entführt und dort 1961 zum Tod verurteilt.
Die Ausstellung zeigt Eichmann als Nazi Offizier, der zum Henker wurde, Eichmann, den flüchtenden Kriminellen, der sich in Argentinien versteckte, und vor allem den großen Prozess in Jerusalem, dessen Erkenntnisse und Auswirkungen sowohl für die israelische Gesellschaft als auch für die internationale Gemeinschaft und ihre Haltung gegenüber den Überlebenden der Shoah. Diese Ausstellung wurde von den Österreichischen Freunden von Yad Vashem zur Verfügung gestellt.

Ausstellungsdauer: 23. Februar bis 9. März 2012
Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. von 9:00 bis 19:00
Freier Eintritt!

Aus organisatorischen Gründen bitten wir bei Gruppenbesuchen von Schulklassen um Voranmeldung unter:
0676-3317100 oder w.retzl@eduhi.at

Zum oö. Pendant des WKR-Balls, dem Linzer Burschenbundball, gibt es auch eine antifaschistische Demonstration!
Samstag, 11. Februar 2012
Treffpunkt: 18:00 Hauptplatz Linz
http://facebook.com/events/338462342854245

Wieso es nötig gegen Burschenschafter zu demonstrieren haben wir schon nahe gelegt:
http://wp.welsgegenrechts.at/2012/01/12
Und es zeigte sich auch in Wien beim WKR-Ball…

Aufruftext von: http://antifa.servus.at
“Nicht nur in der Wiener Hofburg treffen sich jedes Jahr deutsch-nationale Verbindungsstudenten. Auch in Linz laden am 11. Februar 2012 akademische Burschenschaften, Landsmannschaften und pennale Verbindungen zum Burschenbundball ins „Palais Kaufmännischer Verein“. Dabei handelt es sich um das wohl repräsentativste Haus in ganz Linz, welches sich selbst auch gern als “kleine Hofburg” bezeichnet. Der Burschenbundball ist nach dem WKR-Ball eine der größten Veranstaltungen der deutsch-völkischen Männerbünde in Österreich.

Maßgeblich an der Organisation beteiligt ist die rechtsextreme akademische Burschenschaft Arminia Czernowitz. Deren politische Positionierung zeigt sich regelmäßig bei ihren Veranstaltungen und in ihren Publikationen. Zuletzt im April 2010, als sie den bekennenden Antisemiten Richard Melisch auf ihre Bude einluden. Melisch verfügt über gute Kontakte zur deutschen und österreichischen Neonaziszene und referiert auch gern bei der NPD. Beworben wurde dies mit einem nur leicht abgeänderten Propagandaplakat der NSDAP. Darüber hinaus sind die Arminen auch eng mit der FPÖ verzahnt, so ist etwa der Linzer Stadtrat Detlef Wimmer Alter Herr der Verbindung. Dadurch erfüllen sie eine wichtige Rolle als Bindeglied zwischen dem legalen Rechtsextremismus der FPÖ und dem organisierten Neonazismus.

Dass es sich bei den Burschenschaftern keineswegs um ein Randphänomen handelt, zeigen ihre zahlreichen Verstrickungen in Politik und Wirtschaft und nicht zuletzt auch die Orte an denen sie feiern und sich vernetzen können. Prominentes Beispiel ist die Wiener Hofburg, aus der die Burschis dieses Jahr nach jahrelangen Protesten endlich geworfen wurden und eben auch das „Palais Kaufmännischer Verein“ in Linz. Wichtige Aufgabe eines solchen Balles ist auch die gesellschaftliche Legitimation der extremen Rechten. Wie weit diese gegeben ist und immer wieder gegeben wird zeigen sowohl Landeshauptmann Pühringer als auch das Rektorat der JKU Linz, die nicht nur regelmäßige Gäste des Burschenbundballes sind, sondern auch traditionell die Eröffnung vornehmen und den Ehrenschutz geben.” Weiter: http://antifa.servus.at

“Am Samstag lädt Landeshauptmann Pühringer zu einer Zeitzeugenveranstaltung mit NS-Opfern ein und unterstreicht damit den wichtigen Grundkonsens des niemals Vergessens in Oberösterreich. Zwei Wochen später hat Dr. Pühringer offenbar leider kein Problem, die Eröffnungsrede beim klar rechts außen angesiedelten Burschenbundball zu halten!”
http://www.ooe.spoe.at/news-detail-seite/article/sp-ooe-burschenbundball-ooe-politische-unvereinbarkeit-bei-dr-puehringer

“Für die Grünen stellt sich zunehmend die Frage, wie lange sie sich noch von der ÖVP vorführen lassen.”
http://ooe.kpoe.at/news/article.php/20120126093338128

Update: ÖH JKU Linz:
Antrag gegen Unibeteiligung am Burschenbundball beschlossen!

Ein Antrag gegen die Beteiligung der Rektoren am Burschenbundball wurde heute in der UV Sitzung von den MandatarInnen der GRAS Linz eingebracht.
Der Antrag wurde mit den Stimmen von GRAS, VSStÖ/IKS, ÖSU und NO’MAAM angenommen, die MandatarInnen der Aktionsgemeinschaft stimmten dagegen.
http://gras-linz.at/index.php?option=com_content&view=article&id=170

Neonazis posieren vor Hitler-Geburtshaus – Kommunistische Jugend und Infoladen Wels dokumentieren rechtsextreme Vorfälle – „Dringendster Handlungsbedarf gegeben!“ – Antifaschistische Demonstration am 14. April

Frecher denn je treten jugendliche Neonazis in Braunau auf: Skinheads posieren vor dem Hitler-Geburtshaus für Erinnerungsfotos, Hakenkreuze werden gleich reihenweise tätowiert, SS-Symbole offen gezeigt, AntifaschistInnen mit Mord bedroht. „Die Situation ist nicht mehr tragbar“, so Lukas Haslwanter, Sprecher der Kommunistischen Jugend aus Braunau.
Der Linzer Rechtsextremismus-Experte Thomas Rammerstorfer bestätigt: „Braunau ist zur Hochburg einer neonazistischen Jugendkultur geworden. So schlimm ist es wohl sonst nirgends in Österreich, das wird ihnen auch jeder Jugendarbeiter dort bestätigen“. Die Neonazis sind in verschiedenen Kameradschaften organisiert wie dem „Sturmführerkommando“ (Sfk).
Erkennungszeichen: Alle Aktivisten haben Hakenkreuze tätowiert. Die Tatoos werden vom Braunauer Christoph B. angefertigt.
(Bild: Facebook-Namen der Neonazis des “Sturmführerkommando”)

Eine weitere Kameradschaft sind die „Autonomen Nationalisten Braunau“, die auch einen Blog betreiben. Treffpunkt der Szene ist auch der örtliche „Thorshop“ am Kirchenplatz, in dem die unter Rechtsextremen beliebte Kleidungsmarke „Thor Steinar“ vertrieben wird. Besitzer Thoralf M. posiert auch gern mal mit seinen Jungs für Erinnerungsfotos.

Viele Aktivitäten auch im Internet – Behörden untätig

Erschreckendes fördert ein Blick auf Facebook zu Tage. Hier toben sich die Jung-Nazis völlig ungeniert aus. „Ein jude sollte wie eine lampe sein hängen bei tag und brennen bei nacht“, postet etwa Hannes A. auf seiner Seite. Fast 500 FreundInnen können dies sehen, keiner widerspricht, dutzende meinen „Gefällt mir“. Auf zahlreichen Bildern posieren Neonazis, zeigen offen ihre Einstellung mit einschlägigen Abzeichen. Ein kursierendes Foto zeigt 4 Nazi-Skinheads – darunter besagter Hannes A. – vor Hitlers Geburtshaus posierend. „Die Neonazis fühlen sich völlig sicher“, meint Rammerstorfer, „und tatsächlich haben sie von den Behörden anscheinend nichts zu befürchten. Der Verfassungsschutz hat seine Arbeit mehr oder weniger eingestellt.“

Auch die lokale Polizei zeigt wenig Elan: Ein Antifaschist, der im Internet mehrfach mit Mord bedroht wurde, wurde einfach vertröstet: Das sei zuwenig für eine Anzeige.
Der Braunauer Polizeikommandant Pumberger verkündete am 5.1.2012 auch öffentlich: „Die rechtsradikale Szene im Bezirk Braunau gibt es nicht“ http://nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/braunau/art14857,791905

„Behörden und Politik müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie am rechten Auge blind sind!“, zeigt sich Haslwanter empört, „Angesichts der Gewaltbereitschaft der Braunauer Neonazi-Szene braucht es am Samstag, dem 14. April 2012, einen breiten, gemeinsamen Protest gegen Rechts!“ An diesem Datum findet auch heuer wieder die jährlich stattfindende antifaschistische Demonstration des Bündnis „braunau gegen rechts“ statt. Im vergangenen Jahr wurde dieser friedliche Protest von über 30 Braunauer Neonazis gestört.

Braunauer Neonazis von den “Bulldogs” zeigen Hitlergruß vor dem KZ Mauthausen:

Symbol der Braunauer Kameradschaft „Sturmführerkommando“ (Christoph B. aus Braunau):

Zwei Braunauer Neonazis die ganz offen SS-Symbole zeigen:

Auch Kontakte zum militanten Blood&Honour-Netzwerk scheinen zu existieren:

Harald N. beim zeigen des Hitlergrußes:

Sehr junger Neonazi aus dem Raum Braunau:

Fotos/Beschreibungen ohne Gewähr übernommen von: http://kjoe.at/?p=953

Quelle dieser gemeinsamen Presseaussendung von KJÖ und Infoladen Wels vom 26. Jänner 2012:
http://kvinfoladenwels.wordpress.com/2012/01/26/%E2%80%9Ebraunau-hochburg-gewalttatiger-neonazis

Artikel zum Thema auch hier:
http://www.stopptdierechten.at/2012/01/22/oberndorf-szbg-rechte-gewalt-%E2%80%9Evon-auswarts%E2%80%9C

Artikel zum Innviertel:
http://wp.welsgegenrechts.at/category/innviertelgegenrechts-at

“Deutsch statt nix verstehn” heißt es passend auch für die FPÖ selbst, denn diese sorgt sich um das “Drippel-A von Wien”:
http://ots.at/presseaussendung/OTS_20120125_OTS0243/fp-gudenus-brauner-co-verspielen-drippel-a-von-wien

FPÖ-Jungpolitiker soll Nazi-Artikel bestellt haben
Laut nazi-leaks hat ein RFJler bei einem einschlägigen Versand bestellt:
http://salzburg.orf.at/news/stories/2517750
Die RFJ-Salzburg Führung versucht gar nicht dies zu leugnen, sondern solidarisiert sich in gekonntem “Teutsch”:

“RFJ-Landesobmann über Medienhetze gegen RFJ-Mitglied empört:
Der ORF Salzburg startete am vergangenen Donnerstag eine Medienhetze gegen Salzburger RFJ-Funktionär. In einem Radiobereicht wird behauptet der Funktionär habe bei Nazi-Versandhandel in Deutschland eine Bestellungen aufgegeben. In dem Bereicht wird auf die Veröffentlichung der User-Daten von Anonymus Bezug genommen. Für RFJ-Landesobmann Markus Steiner ist der ganze Bericht an den Haaren herbei gezogen.
“Er ist ein toller Bursche, der mit beiden Beinen mitten im Leben steht und genau weiß, wo seine Pflichten und Aufgaben liegen, mit Rechtsradikalismus hat er sicher nichts am Hut. Die gesamte Aktion ist ein Versuch eines links-linken Netzwerkes, politische Mitbewerber zu stigmatisieren und zu kriminalisieren. Es wäre besser, wenn sich die Medien auch einmal dem richtigen Tatbestand, nämlich den Diebstahl von elektronischen Daten widmen würden”, so Steiner. Der Bricht sei auch ein klassisches Beispiel für den Verfall der Medienkultur. Steiner wirf auch eine Frage auf: “Ist es nicht ein Zufall, dass gerade in der Woche vor dem FPÖ-Neujahrstreffen in Salzburg der Bericht gesendet wurde?”
http://facebook.com/photo.php?fbid=350117431684851&set=a.165603623469567.39651.165056153524314

http://facebook.com/photo.php?fbid=314184691958014&set=a.314182045291612.72109.155363471173471
“Beim Neujahrstreffen der FPÖ in der Salzburgarena, signalisierte der RFJ-Salzburg klar und deutlich, was dieser von der HETZJAGD gegen ein RFJ-Salzburg Mitglied vom ORF hält. RFJ-Landesobmann Steiner kritisierte die Berichterstattung des ORF und den Medienverfall verschärft. Die Nachricht in Richtung des ORF ist klar und deutlich auf dem Transparent zu erkennen Auf dem Foto im Anhang)

[Ein Bericht das auf besagtem Neujahrstreffen auch ein Neonazi hinein durfte findet sich hier:
http://wp.welsgegenrechts.at/2012/01/26/pa-salzburg-neonazi-beim-fpo-neujahrstreffen]

Welche Teile gemeinsam die “AntiFa Wels” ausmachen

Das "Welser Bündnis gegen Rechtsruck" gründete sich für die Demo zur Bürgermeister-Stichwahl im Oktober 2009:
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